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Neuer Termin: Der Froschkönig – Prinzessin sein oder nicht sein Theater im Schloss Neuenbürg im Rahmen des Kultursommers Nordschwarzwald

Die Burgruine auf dem Schlossberg von Neuenbürg ist die perfekte Kulisse für die Theateraufführung „Der Froschkönig“ nach der bekannten Märchenvorlage der Gebrüder Grimm. Nachdem der Termin am 14. Juli krankheitsbedingt abgesagt werden musste, lädt Schloss Neuenbürg am Samstag, 3. August 2024 um 15 Uhr erneut alle kleinen und großen Theater - und Märchenbegeisterte zu dem Stück ein, das als Koproduktion des Figurentheaters Myriam Rossbach & der Theaterschachtel (mit Anne von der Vring) Kinder ab 4 Jahren wie Erwachsene verzaubert.


Über das Stück: Es war einmal eine Prinzessin. Sie war genauso, wie Prinzessinnen sein müssen: Anmutig, hübsch, friedlich, artig.

Sie lebte in einem Schloss und hatte ein Krönchen, um das sie jeder beneidete.

Vor dem Spiegel kämmte sie tagaus tagein ihr ellenlanges Haar.

Nur eine Sache tat sie noch lieber als Haare kämmen: Ball spielen.

Sie spielte mit ihrer goldenen Kugel. Niemals, kein einziges Mal, ließ sie die Kugel fallen. So steht es geschrieben - Doch ihr Spiegelbild hat eine eigene Erinnerung und bringt die Erzählung gewaltig durcheinander.

Als wäre das nicht genug, taucht noch dazu ein ungebetener Gast auf,

rettet heldenhaft, was zu retten ist und bringt die Geschichte tollkühn zu Ende.

Ein Ende, das sich nicht einmal die Prinzessin hätte erträumen können, denn:

Dieses Ende ist ein Anfang.

Anmeldung unter: info@schloss-neuenbuerg.deoder telefonisch 07082 792860 Eintrittspreis: 5 Euro, erm. 4 Euro, Familienkarte 17 Euro.

BILD

Internationales Sommerfest Neuenbürg

Ein Nachbericht vom Reza Kazemi

Anfänglich stark bewölkt, ein bisschen kalt und mit viel Tau auf dem Rasen im großen, alten, wunderbaren und mit Obstbäumen verstreutem Garten vom Schloss Neuenbürg. Danach langsam ein schönes, mildes Wetter mit Sonnenschein, blauem Himmel und vereinzelten großen schönen Wolken. Das Wetter – und der Ort – konnten für ein Sommerfest nicht besser sein!

Dies war ein Fest von Zusammenhalt, sowohl in der Vorbereitung als auch in der Darstellung. Viele Menschen, darunter engagierte Ehrenamtliche, Frauen und Männer aus verschiedensten Hintergründen und Kulturen waren früh Morgen da, um die Vorbereitungen weiterzutreffen und abzuschließen: Tische und Sitzbänke aufzustellen, Zelte aufzubauen, das globale Büfett vorzubereiten, Spiele für die Kinder breitzustellen und vieles mehr. Sie haben geholfen und haben zur gleichen Zeit Spaß gehabt, sich unterhalten und Bekanntschaften gemacht oder vertieft.

Ein Beispiel, welches der Bürgermeister in seiner Eröffnungsrede aufgeführt hat, fasst das Kernstück dieses internationalen Sommerfests zusammen: die Stadt Neuenbürg als Teil vom Enzkreis, von Baden-Württemberg und dem gesamten Deutschland ist aufgeschlossen und Erfolg liegt im Zusammenhalt. Er hat vor Kurzem beim Besuch zur Abiturprüfung im Neuenbürger Gymnasium einer Abiturientin zugehört, die zusammen mit ihrer Familie aus einem vom Krieg zerstörten Land geflohen war. Sie hatte eine gefährliche und lange Reise zu Land (über Minenfelder und zu Fuß) und zu Wasser unternommen und schließlich eine Chance zum Wiederleben in Neuenbürg gefunden. Die Familie konnte hier ein neues Zuhause finden und das Mädchen konnte es nicht nur bis zum Abitur schaffen, sondern auch Zukunftsperspektiven und Fertigkeiten (Klavier spielen) entwickeln. Dies zeigt wie die Gesellschaft (Familien, Schule, Jugendmusikschule, Individuen, Stadt, … um nur einige Beispiele zu nennen) funktioniert.

Was folgte war ein vielfältiges und engagierendes Programm. Es gab Musik und Tanz, besonders von Kindern mit Fluchterfahrung. In einer Zeit von Kriegen, Katastrophen und Krisen hat ein bewegendes multireligiöses und multilinguales Gebet einfach menschlich an den Frieden in Neuenbürg, in Deutschland und in der Welt appelliert. Das internationale Büffet bestand aus Köstlichkeiten zubereitet von in Neuenbürg wohnenden Flüchtlingsfamilien aus unterschiedlichsten Ländern und Traditionen und weitere Essenstände. Alles wurde von einer angenehmen musikalischen Unterhaltung begleitet.

Für Kinder gab es spezielle Aktivitäten und Spiele. Was wahrscheinlich noch deutlicher auffiel war ein Musiktheaterstück, welches neben der romantischen Ruine vom Schloss Neuenbürg aufgeführt wurde. Die Nilgans Aida erzählt von ihrer Reise durch viele Länder der Welt, was sie dort erlebt hat und wie sie aufgenommen wurde. In Pforzheim fand sie schließlich ihre neue Heimat und nach etlichen Schwierigkeiten auch Freunde. Ganz so, wie es vielen Geflüchteten aber auch den sogenannten „Zugereisten“ tagtäglich geht.

Weitere Aktivitäten waren eine Fahrradaverlosung, das Kinderschminken, das traditionelle Stockbrotgrillen und viele weitere Spiele für Kinder.

Während des Fests haben sich auch einige Vereine (z. B. Wir in Neuenbürg - Initiative, Schenkzeit und Dienstagsmaler Straubenhardt, Schwarzwaldverein Neuenbürg) vorgestellt. Damit das Fest

Ein Tag voller Musik, Tanz, transkulturellem Essen, Theater, Spiel, Spaß und Unterhaltung, konzipiert und getrieben von einem tiefen Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt. Ein Tag, der im Gedächtnis von Neuenbürg bleiben wird.

Wir danken allen Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und den Sponsoren vom Netzwerk Asyl, der Fox&Fox Familienstiftung und der Sparkasse Neuenbürg, die dieses Internationale Sommerfest durch ihre Mitarbeit und ihre Spenden erst möglich gemacht haben.

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