„Ein wichtiger Meilenstein im Klimaschutz“, freut sich die Erste Landesbeamtin Dr. Hilde Neidhardt: Inzwischen haben alle 28 Städte und Gemeinden im Enzkreis den Klimapakt Baden-Württemberg unterschrieben. „Das ist ein starkes Signal und zeigt, dass alle unsere Kommunen Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen“, betont Landrat Bastian Rosenau. In Baden-Württemberg gehören mittlerweile mehr als 600 Kommunen dem Pakt an; sämtliche kreisangehörigen Städte und Gemeinden aber sind es nur im Enzkreis und im Rhein-Neckar-Kreis.
Ende Januar ist die Stadt Neuenbürg dem Pakt beigetreten. „Wir haben den Zeitpunkt für unseren Beitritt bewusst gewählt“, erklärt Neuenbürgs Bürgermeister Fabian Bader. Klimaschutz und das Ziel der klimaneutralen Kommunalverwaltung bis 2040 bräuchten funktionierende Strukturen. „Wir haben uns die Zeit genommen, erst ein solides Energiemanagement aufzubauen“, sagt Bader. „So können wir die Verpflichtungen aus dem Klimapakt nicht nur eingehen, sondern auch nachhaltig erfüllen."
Energieverbräuche monatlich genau überwachen, auf Schwankungen im Verbrauch schnell reagieren und Maßnahmen für mehr Energieeffizienz besser planen – all dies wird in Neuenbürg möglich gemacht. Seit Mai 2025 arbeitet Energiemanagerin Janina Brucker dort am Aufbau eines kommunalen Energiemanagements: Alle relevanten Gebäude werden in eine spezielle Software eingepflegt, mit der die Stadt Energieverbrauch und Kosten genau im Blick hat. Unterstützung bekommt sie dabei von der Netze BW.
„Die Eingabe von gebäudespezifischen Merkmalen beispielsweise zur Gebäudehülle bietet eine gute Entscheidungshilfe für mögliche Sanierungen, weil Einsparpotenziale sichtbar werden“, erläutert Brucker. Neuenbürg ist die bislang einzige Kommune im Enzkreis, die über eine dedizierte Energiemanagerin verfügt. Das Projekt wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
„Mit dem Klimapakt bekennen sich die Kommunen durch Gemeinderatsbeschluss zu Klimaschutz und Klimaanpassung, insbesondere zum Ziel einer klimaneutralen Kommunalverwaltung bis 2040. Im Gegenzug stellt das Land für Maßnahmen Fördermittel in Höhe von 82 Millionen Euro für die Jahre 2025 und 2026 zur Verfügung.“, erklärt Edith Marqués Berger, Geschäftsführerin der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim keep gGmbH.
Die neue Besuchersaison 2026 steht bevor – und die Vorbereitungen sind bereits in vollem Gange. Am vergangenen Samstag hat die ARGE „Frisch Glück“ mit den Arbeiten begonnen, um das historische Besucherbergwerk rechtzeitig zur Saisoneröffnung am 28. März 2026 in bestem Zustand zu präsentieren.
Sowohl unter Tage als auch im Außenbereich werden derzeit zahlreiche Arbeiten durchgeführt, damit sich Besucherinnen und Besucher auf einen rundum gelungenen Start in die neue Saison freuen können.
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Die ARGE „Frisch Glück“ sucht weiterhin engagierte Interessierte ab 14 Jahren, die Freude daran haben, Gäste durch das historische Besucherbergwerk zu führen. Die Tätigkeit wird im Rahmen der Ehrenamtspauschale vergütet.
Insbesondere für Schülerinnen und Schüler bietet dieses Ehrenamt viele Vorteile: Es fördert das Selbstbewusstsein, stärkt das Verantwortungsgefühl und vermittelt wichtige Kompetenzen im Umgang mit Gruppen. Zudem üben die Jugendlichen freies Sprechen sowie die anschauliche Vermittlung von Wissen. Gleichzeitig vertiefen sie ihr eigenes Verständnis der regionalen Geschichte und tragen aktiv zur Pflege unserer kulturellen Traditionen bei.
Auch bei späteren Bewerbungen um Ausbildungsplätze kann dieses Engagement von Vorteil sein. Eine Ehrenamtsbescheinigung dient dabei als wertvoller Nachweis und ergänzt die Bewerbungsunterlagen sinnvoll.
Eine Informationsveranstaltung für Interessierte findet am 21. März um 14 Uhr in der Stollenschänke statt.
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Auch die Stollenschänke sucht Verstärkung für ihr Team. Wie das Besucherbergwerk ist sie an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen geöffnet.
Wer Interesse an einer Mitarbeit im Team der Stollenschänke hat, kann sich gerne direkt bei Birgit Heinkel unter 0170 3261610 melden.
Die ARGE „Frisch Glück“ und das Team der Stollenschänke freuen sich über zahlreiche Interessierte und eine erfolgreiche Besuchersaison 2026.