Am 5. Mai stand an der Schlossbergschule Neuenbürg das Thema Demokratie im Mittelpunkt. Im Rahmen des Projekts „Demokratiekoffer“ besuchten die Bildhauerin Sibylle Burrer, der Historiker Moritz Bach und der Figurenspieler Raphael Mürle mit der Figur des Menschen Reuchlins die vierten Klassen.
Gemeinsam beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit grundlegenden Fragen wie „Was ist Demokratie?“ und „Warum wählen wir?“. Nach einem historischen Input durch Moritz Bach sowie einem interessanten Zwiegespräch mit dem Menschen Reuchlin sammelten die Kinder eigene Gedanken und Ideen zu demokratischen Werten und Themen.
Anschließend gestalteten die Klassen in Kleingruppen Banner zu Themen der Demokratie. Die Ideen dafür entwickelten die Schülerinnen und Schüler selbst. Ziel des Projekts ist es, Demokratie erlebbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Initiiert wurde das Projekt vom DDR-Museum Pforzheim. In der Kulturregion Nordschwarzwald entstehen insgesamt acht unterschiedliche Demokratiekoffer. Der Begriff des Koffers steht als Synonym für Handlichkeit, aber auch Kreativität und Kommunikation, die durch das Befüllen mit eigenen Ideen angeregt werden. Die Ergebnisse werden zunächst beim Kultursommer auf dem Schloss in Neuenbürg und anschließend im DDR-Museum ausgestellt.
Bereits zum neunten Mal beteiligen sich die Stadt Pforzheim und der Enzkreis am internationalen Stadtradeln-Wettbewerb. Vom 25. Juni bis 15. Juli können alle Bürgerinnen und Bürger, die möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurücklegen, verschiedene Preise gewinnen. Das in Pforzheim und im Enzkreis bereits fest etablierte Stadtradeln „Klima-Bündnis SERVICES“ soll die Bedeutung des Fahrrads als Verkehrsmittel hervorheben und direkt erlebbar machen. „Das Stadtradeln ist eine ideale Möglichkeit, gleichzeitig etwas für die Umwelt und die eigene Gesundheit zu tun. Außerdem haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Radinfrastruktur vor der eigenen Haustür zu verbessern“, so Tobias Volle, Umweltbürgermeister der Stadt Pforzheim.
Zur Auftakt-Radtour am Donnerstag, 25. Juni, sind alle Teilnehmenden herzlich eingeladen.
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Über die Website www.stadtradeln.de oder die kostenfreie Stadtradeln-App können Interessierte ein neues Team registrieren oder bereits bestehenden beitreten. Im Aktionszeitraum integrieren die Teilnehmenden das Fahrrad in ihren Alltag und legen möglichst viele Fahrten und Kilometer damit zurück. In Gruppen mit mindestens drei Teilnehmenden sammeln sie so für Pforzheim oder den Enzkreis Fahrradfahrten und -kilometer.
Für die Prämierung stehen in Pforzheim in diesem Jahr wieder die Anzahl der Fahrten im Fokus, der Enzkreis belohnt auch die meisten zurückgelegten Kilometer. „Jede gefahrene Strecke und jeder Kilometer zeigen, dass nachhaltige Mobilität im Alltag möglich ist und den Enzkreis sowie die Stadt Pforzheim lebenswerter macht. Der Wettbewerb lebt vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die gemeinsam ein Zeichen für den Radverkehr setzen“, so die Erste Landesbeamtin des Enzkreises, Dr. Hilde Neidhardt.