Wie in der vergangenen Woche angekündigt, konnte in dieser Woche von Montag bis Mittwoch der untere Bereich der APS vollständig asphaltiert werden. Demnach ist das Teilstück von der Abzweigung Hafnersteige bis zur Einfahrt in den Reutweg fertiggestellt. Auch die Straßenbeleuchtung wurde in dieser Woche installiert, wurde allerdings noch nicht in Betrieb genommen.
Im oberen Bereich der APS gibt es allerdings schlechte Nachrichten. Das für die Sanierung der Stützmauern an der APS zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe, hat kürzlich festgestellt, dass die oberste rund 40 Meter lange Stützmauer talseitig ebenfalls komplett erneuert werden muss. Dies war in den bisherigen Planungen nicht vorgesehen und wurde nun kurzfristig durch das Regierungspräsidium beauftragt. Dadurch ergeben sich Verzögerungen der Baumaßnahme bis Ende Dezember 2026, vorausgesetzt die Witterung lässt ein durchgängiges Arbeiten zu. Die Beton-Fertigteile für die neue Mauer werden am 09. und 10. November 2026 geliefert und anschließend betoniert. Erst nachdem der Beton durchgetrocknet ist, das dauert rund 20 Tage, kann der Bereich verfüllt und die Kanäle verlegt werden.
Am 15. November 2026 wird bundesweit der Volkstrauertag begangen. Viele Bürgerinnen und Bürger fragen sich, warum sie die Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in ihrer Gemeinde besuchen sollten. 1954 wurde der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. von der Regierung Adenauer beauftragt, die Kriegstoten des 2. Weltkriegs zu bergen und beizusetzen. Dies macht der gemeinnützige Verein heute noch immer, setzt sich dazu noch für Versöhnung, Verständigung und Friedenserziehung ein. Der Volkstrauertag ist dabei ein zentrales Zeichen gegen das Vergessen, gegen Feindschaft und für eine demokratische Gesellschaft.
Der Volkstrauertag ist mehr als nur ein Rückblick in die Geschichte. Er ist eine stille Demonstration für den Frieden, gegen Hetze, Hass und Gleichgültigkeit. Jeder Kriegsgräberfriedhof, jeder Grabstein erinnert an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, in der Vergangenheit ebenso wie in der Gegenwart.
Friedensarbeit beginnt im Kleinen, betont der Volksbund: mit Begegnungen junger Menschen, mit Bildungsprojekten und mit dem gemeinsamen Erinnern. Gerade jetzt ist es wichtig, der Gleichgültigkeit entgegenzutreten und sich aktiv für die europäischen Werte einzusetzen. Die Teilnahme an den lokalen Gedenkveranstaltungen am 15. November 2026 ist ein Zeichen der Solidarität mit den Opfern von Krieg und Gewalt, mit all jenen, die sich weltweit für Frieden engagieren.
Volkstrauertag in Neuenbürg
Auch in Neuenbürg spielt dieser Gedenktag eine wichtige Rolle. Die Feierlichkeiten werden von Bürgermeister Bader und den Ortsvorstehern Jan Lay und Frank Wendelstorf jeweils mit einer kurzen Ansprache und einer Kranzniederlegung begangen. Die musikalische Gestaltung übernehmen die örtlichen Vereine.
Arnbach: Beginn 10.00 Uhr am Ehrenmahl, Friedhof
Neuenbürg: Beginn 11.00 Uhr am Ehrenmahl, Turnstraße
Dennach: Beginn 10.30 Uhr in der Schwabentorhalle
Waldrennach: Beginn 12.00 Uhr an der Aussegnungshalle
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen!