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Aus dem Gemeinderat

In der letzten Sitzung des Gemeinderats am 19.05.2026 galt es, eine umfangreiche Tagesordnung zu bearbeiten.


Bürgermeister Bader informierte zu Beginn, gemeinsam mit dem Amtsleiter Tiefbau, Herrn Kraft, über die Baufortschritte in der Alten Pforzheimer Straße und über die Verkehrskonzeption nach Fertigstellung der Sanierung. Das Baufeld befindet sich aktuell im Bereich der Einfahrt in den Reutweg. Die Arbeiten verlaufen weiter planmäßig, sodass aktuell weiter davon ausgegangen wird, dass das Bauzeitende für die Straßensanierung Ende Oktober 2026 eingehalten werden kann.


Künftig wird auch die APS als Tempo 30 Zone ausgewiesen. Grund hierfür sind die Ergebnisse durch die Fortschreibung des Lärmaktionsplanes. Um den Verkehrsfluss zu verbessern wird es außerdem Parkverbotsbereiche geben, die bei Gegenverkehr als Ausweichbuchten genutzt werden können. Auf der Talseite wurde zudem zum Schutz der Fußgänger ein sogenanntes Hochboard eingebaut, das künftig das Befahren des Gehwegs nicht mehr möglich macht.


Die bisherige Bushaltestell auf der Hirschbrücke muss nach Rücksprache mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe entfallen, da der Belag und die Statik für diese Art der Belastungen nicht ausgelegt sind. Auch die bisherige Bushaltestelle an der Kurve APS / Marxzeller Straße wird entfallen. Grund hierfür ist, dass die Fahrgastzahlen, die an dieser Stelle ein- oder ausgestiegen sind, nahezu gegen 0 gehen.  Alternativ wird auf Höhe der Knodelstaffel, ungefähr in der Mitte der APS, eine neue Haltestelle geschaffen.


Ein großer Teil der Beratungszeit fiel in dieser Gemeinderatssitzung auf Themen der städtischen Kinderbetreuung. Um dem neuen Ganztagesförderungsgesetz ab dem Schuljahr 2026/2027 Rechnung zu tragen, hat die Stadtverwaltung in den letzten Monaten ein Betreuungskonzept entwickelt, dass die Betreuung Grundschulkinder gemäß dem neuen Rechtsanspruch sicherstellt. Dabei konnte man von den bereits guten, bisher freiwilligen Betreuungsangeboten profitieren.


Auch der Umbau des alten Hauptschulgebäudes in einen modernen mehrgruppigen Kindergarten ist ein wichtiges und großes Projekt für das künftige städtische Betreuungsangebot. Der Gemeinderat beschloss nun einstimmig die Vergabe der Projektsteuerung an einen externen Partner.


Im weiteren Verlauf der Sitzung stimmte das Gremium schließlich über die Anpassung der Elternbeiträge für die Kindergärten und die Betreuung in den Grundschulen ab. Die Gebühren werden nun in zwei Abschnitten, einmal zum Kindergartenjahr 2026/2027 und dann nochmals zum Kindergartenjahr 2027/2028 angepasst, wie es auch die kommunalen Spitzenverbände (Städtetag, Gemeindetag) empfohlen haben. Anpassungen bei den Gebühren werden zum neuen Schuljahr auch bei der Kernzeit und flexiblen Nachmittagsbetreuung vorgenommen.


Mehrheitlich hat sich das Gremium für eine neue Brandwarnanlage zum Angebotspreis von 46.827,01 Euro (brutto) in der Schlossbergschule ausgesprochen.


Kämmerin Häußermann stellte im weiteren Verlauf die Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2025 vor und den Jahresabschluss 2025 für die Abwasserbeseitigung. Beide Beschlussanträge wurden vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet, genauso wie die neue Haus- und Badeordnung für das Freibad, bei der nun die Änderungen des neuen Landesnichtraucherschutzgesetzes berücksichtigt sind.


Eine detaillierte Darstellung der Gemeinderatssitzung mit allen relevanten Zahlen und Erläuterungen können Sie im Gemeinderatsprotokoll nachlesen. Dieses wird wie immer auf unserer Homepage veröffentlicht, sobald es in der nächsten Sitzung freigegeben wurde.

Jo van Nelsen: Ein Panter in Berlin

Was für ein Abend! Hinter uns liegt mit „Klangfeuer“ eine rundum gelungene Veranstaltung in der Schlossruine Neuenbürg. Bei stimmungsvoller Musik mit "Just in Case", knisterndem Lagerfeuer und sommerlicher Atmosphäre wurde gemeinsam gelauscht und der Abend genossen. Viele Besucherinnen und Besucher machten es sich gemütlich und erlebten einen Abend, wie man ihn sich schöner kaum wünschen kann. Wer diesmal nicht dabei war, hat tatsächlich etwas verpasst!

Bevor wir uns nun in die Sommerpause verabschieden, möchten wir euch noch auf eine besondere Veranstaltung im Herbst aufmerksam machen:

Am Freitag, 23. Oktober 2026, ist der bekannte Kabarettist und Schellackplatten-Sammler Jo van Nelsen mit seinem Programm „Ein Panter in Berlin“ im Wanderheim am Schlossberg in Neuenbürg zu Gast.

Im Mittelpunkt steht Kurt Tucholsky – Satiriker, Journalist und scharfer Beobachter seiner Zeit. Gemeinsam mit historischen Schellackplatten, Musik der Zwanziger Jahre und bewegten Bildern nimmt Jo van Nelsen das Publikum mit in eine schillernde Epoche zwischen Tanzsaal, Kabarett und verruchter Flüsterkneipe. Dabei werden nicht nur Tucholskys Texte lebendig, sondern auch die Stimmen legendärer Künstler wie Claire Waldoff oder Richard Tauber.

Los geht es um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Bereits ab 17 Uhr lädt das Wanderheim zum Abendessen ein. Tickets sind online auf www.theater-im-schloss.de sowie per Mail unter tickets@theater-im-schloss.de erhältlich und kosten 17 € (13 € ermäßigt).

Ein Abend voller Musik, Humor und Zeitgeschichte – bissig, charmant und überraschend aktuell. Vormerken lohnt sich!

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